Tipps für einen einheitlichen Markenauftritt

Warum benötigt ein Unternehmen einen einheitlichen Markenauftritt? Das Markenimage Ihres Unternehmens differenziert Ihre Produkte und Dienstleistungen von Ihren Mitbewerbern. Wenn Ihre Marke gut aufgestellt ist, sorgt es sogar dafür, dass Ihre Kunden das Produkt Ihrer Marke schon gut finden, bevor sie es überhaupt ausprobiert haben. Eine man wählt nicht die eine oder andere Jeans wegen ihrer Qualität, genauso wenig kauft man ein iPhone allein aufgrund der Funktionen. Mit den Marken verbinden Kunden bestimmte Gefühle und Lebensstile, an denen sie selbst gerne teilhaben möchten. Aber das funktioniert nicht nur mit B2C Marken sondern auch im B2B Bereich: Kennen Sie zufällig das Unternehmen KuKa? Wenn ja, werden Sie es wahrscheinlich mit den Werten Innovation und Qualität verbinden. Alles richtig gemacht!

Erfolgreiche Marken wecken in ihren Kunden immer sehr eindeutige Assoziationen und Erwartungen. Diese Erwartungen werden überall erfüllt: Auf Webseiten, Social-Media-Accounts, Anzeigen und den Produkten oder Dienstleistungen selbst. Der Markenauftritt erfolgreicher Unternehmen ist einheitlich und nachvollziehbar.

Hier sind unsere fünf Tipps, wie Ihr Unternehmen einen einheitlichen Markenauftritt erreichen kann:

Auf die Stärken spezialisieren

Wie viele Freunde oder Bekannte von Ihnen hegen eine leidenschaftliche Abneigung gegen die Marke Porsche? Oder gegen Apple-Produkte? Ihnen fallen sicherlich einige ein. Doch das kümmert diese Marken nicht wirklich, schließlich wollen sie nicht jedem gefallen. Um ein Markenimage überhaupt zu entwickeln, muss ein Unternehmen seine wichtigsten Stärken herausarbeiten und sich darauf fokussieren. Dabei ist es wichtig, sich ganz klar von der Konkurrenz abzugrenzen und keine Angst zu haben, teilweise abgelehnt zu werden.

Versucht man jedem zu gefallen, können Kunden die Produkte nicht mehr von anderen differenzieren. Wissen Sie auf Anhieb die USPs der Smartphones der Firmen Sony, Huawei oder Samsung? Stattdessen sollten Sie die Werte und Eigenheiten Ihrer Marke bestimmen und diese konsequent verfolgen. Lassen Sie dies außer Acht, bleiben Sie auch mit einem sehr guten Produkt immer nur die zweite Wahl. Und eine Kaufentscheidung wird bestenfalls über den Preis getroffen.

Einen Leitfaden schreiben

Haben Sie sich (optimalerweise in einem CI-Workshop) für ein Markenimage entschieden und die Stärken sowie die Zielgruppe herausgearbeitet, müssen Sie sich konsequent daran halten. Dafür benötigen Sie einen Leitfaden, oder auch ein Corporate Design Manual. In diesem Manual wird festgehalten, wie die Marke sich öffentlich darstellt. Das bedeutet konkret: Das Look & Feel der Bilder, Plakate und Online-Auftritte, die Art des Designs sowie die Tonality der Firmensprache. Nur so können Sie sichergehen, dass das einheitliche Image aufrechterhalten wird.
Bekannte Firmen erkennen Sie schon am Design der Werbung oder der Webseite, ganz ohne Logo oder Namen. Ein gutes Beispiel war die Kampagne „Print wirkt“, bei der Anzeigen ohne Firmenname, Logo und Produkt geschaltet wurde und man erkannte trotzde sofort den Absender durch den eindeutigen Wiedererkennungswert.

Das Wichtigste dabei: Das Design muss sich konsequent durch alle Medien durchziehen. Von der Webseite über den Social media Auftritt bis hin zur Geschäftsausstattung und Stellenanzeige.

Das Markenimage auch im Social Media fortführen

Besonders kleine Unternehmen und Einrichtungen vernachlässigen oft ihren Social-Media-Auftritt. Ein bunt durchmischter Facebook- Xing- oder LinkeIn-Account wirkt wenig professionell. Das bedeutet nicht nur, dass Kunden schnell alle relevanten Informationen finden müssen, sondern Ihre Social-Media-Posts in ihrem überfüllten Feed sofort zuordnen können. Wichtig hierbei ist vor allem auch die Qualität der Bilder und die Qualität des Textes (siehe auch „Die 6 Todsünden für Unternehmen in sozialen Netzwerken„)

Wenn Ihre Follower an Ihrem Beitrag vorbeiscrollen, ohne dabei an Ihre Marke zu denken, hat dieser Post seinen Sinn verfehlt.

Auch intern das Markenimage leben

Auch die Atmosphäre im Unternehmen selbst hat einen Einfluss auf das Markenimage. Nur wenn die Unternehmensziele und -stärken intern gelebt werden, können Ihre Mitarbeiter sie auch nach außen transportieren.

Denn Ihre Mitarbeiter haben eine Stimme und lassen diese auch online hören. Auf Seiten wie z.B. kununu.com können Mitarbeiter einer Firma online ihren Arbeitgeber bewerten. Das kann zu einer Verbesserung Ihrer Online-Präsenz führen. Und was Ihre Mitarbeiter öffentlich über die Firma sagen, trägt ebenfalls zu Ihrem Markenauftritt bei.

Guten Service liefern

Ein guter Markenauftritt bringt wenig, wenn Kunden zu Ihrem Unternehmen keinen Kontakt aufnehmen können. Deswegen sollte das Markenimage auch in der Kommunikation mit den Kunden weitergelebt werden. Hierzu gibt es zahlreiche Möglichkeiten.
Online auf der eigenen Webseite kann man schon viel über die User Experience optimieren. Eine gut aufgesetzte Webseite mit guten Response Elementen geht auf den Kunden ein und reduziert die Absprungrate. (Mehr zur Unser Experience unter: „6 Tipps zur Verbesserung der User Experience Ihrer Website„)
Außerdem sind soziale Netzwerke ideal geeignet, denn dort ist es für Kunden am einfachsten, ohne große Umstände und Warteschleifen mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Zusammenfassend kann man sagen: Das Wichtigste für einen erfolgreichen Markenauftritt ist der Wiedererkennungswert. Nur so können Kunden über einen längeren Zeitraum Vertrauen zu einer Marke aufbauen. Dafür muss ein Unternehmen einen klar definierten Leitfaden erstellen und diesem Leitfaden in allen Bereichen konsequent folgen. Dabei spielen Design und Sprache eine genauso wichtige Rolle wie die Unternehmenskultur und der Kundenservice.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mehr erzählen können: vierzehn02.de

2017-11-15T21:52:36+00:00 November 22nd, 2017|0 Comments