Ärzte und Kliniken im Internet

Das Internet ist die erste Anlaufstelle bei der Suche nach einem Arzt oder einer Klinik

Ärzte und Kliniken müssen sich zunehmend Gedanken darüber machen, wie der Patient den Weg zu Ihnen findet. Das Schild am Eingang, eine gute Reputation und ein guter Draht zu überweisenden Allgemeinmedizinern reicht schon lange nicht mehr aus. Laut einer jameda-Patientenstudie aus dem Jahr 2012 nutzten schon damals mehr als 70% aller Patienten das Internet für die Recherche nach einem Arzt. Tendenz steigend. Bei der Internetsuche ist Google die erste Anlaufstelle. Deshalb ist eine professionelle, informative, gut gestaltete Webseite das wichtigste Werkzeug im Ärzte- und Klinikmarketing. Unverzichtbar ist auch eine Suchmaschinen-Optimierung und –Betreuung.

Dies gilt im Bereich der niedergelassenen Ärzte besonders für Zahnärzte, Allgemeinmediziner, Internisten, Gynäkologen und Ärztehäuser. Denn Wohnortwechsel werden aufgrund von Jobwechsel oder Änderung der privaten Situation immer häufiger. Und immer wieder müssen sich Patienten vor Ort neue Ärzte suchen. Das geschieht meist für Vorsorgeuntersuchungen, vor allem für die Zahnprophylaxe, Impfungen, Krebsvorsorge, Gynäkologische Untersuchungen und Gesundheits-Check-Ups.

Bei Kliniken ist die Recherche nach Reha-Kliniken besonders groß und hier werden Leistungen häufig genau verglichen. Aber auch der erste Eindruck ist entscheidend. Ist die Webseite ansprechend und modern mit aussagekräftigen Photos gewinnt der Patient sofort einen guten Eindruck.

Eine Lösung: Die Klinik als Marke

Dass professionelles Marketing ein Schlüssel für die Lösung der Probleme darstellt, haben oft leider gerade die staatlichen oder städtischen Krankenhäuser noch nicht wahrgenommen.

Aber: Patienten informieren sich auf Suchmaschinen, Bewertungsportalen und in den sozialen Medien. Auch die Facebook-Klinikseite wird in der ersten Orientierungsphase besonders aufmerksam betrachtet, da hier offensichtlich ein besonders authentischer Auftritt erwartet wird. Umso erstaunlicher ist es, dass viele Kliniken dort schlecht oder gar nicht vertreten sind. Noch schlimmer: Eine Facebook-Seite, von der niemand mehr im Unternehmen weiß. Im besten Fall schlummert sie vor sich hin, im schlechtesten wird sie unüberwacht vollgespamt mit negativen Äußerungen.

Nach der Frage „Wo haben Sie sich über die Klinik informiert“ liegt das Internet an zweiter Stelle bei den Alleinentscheidern mit 47 Prozent, gleich nach den Gesprächen mit Freunden/Bekannten und noch vor der Empfehlung durch den Arzt (Befragung: Kompass 2010, Klinik als Marke). Dabei erscheinen die Webseiten vieler Kliniken überaltet und nicht authentisch, da viel mit gekauftem Bildmaterial gearbeitet wird. Als relevant gelten Bewertungsplattformen und Klinikbewertungen im Social-Media-Bereich. Hier kommen Mitarbeiter und ehemalige Patienten zu Wort – ob von der Klinikleitung gewollt oder nicht.

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2018-01-18T23:42:02+00:00 Januar 25th, 2018|0 Comments